Sonntag, 16. August 2009

Dauerrot

16. 08. 2009 - U2 Olympiastadion

Ich setzte mich in den Zug und wartete auf die Abfahrt. Es ertönte ein "pip-pip-pip-pip", die Türen fielen in ihre Angeln und der Wagen summte davon. Die Ansagensprecherin sagte an, dass die nächste Station Theodor-Heuss-Platz hieße und man zu irgendwas umsteigen darf. In Wien würde ich auch noch über die Kurzstreckengrenze informiert werden. Der Zug gab zufriedene Laute von sich und blieb stehen. Die Türen öffneten sich, die Leute stiegen ein, es piepte und alles summte wieder fröhlich davon. So ähnlich lief es auch in Neu-Westend ab. Bis der Zug vor der Einfahrt in's Olympiastadion hielt. 1 Minute, 2 Minuten, 3 Minuten, 4 Minuten, 5 Minuten und noch länger. Nach 15 Minuten kam irgendeiner auf die Idee, beim Fahrer anzuklopfen. Das bewirkte, dass der Fahrer abgelenkt war, aber nichts weiter tat. Er erklärte, dass ein Dauerrot sie hindern würde. Nun kam plötzlich der Funkspruch: "Ist Geschichte", womit der Mensch in der Leitstelle auf seine Vergesslichkeit hindeuten will.

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16. 08. 2009 - U7 Gneisenaustraße

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Samstag, 15. August 2009

Eingeklemmt im Kleinstkind

14. 08. 2009 - U7 Haselhorst

Ein schöner Morgen, ich fuhr mit der U2 von Ruhleben zur Bismarckstraße und von dort mit der U7 nach Spandau. Auf dem Weg nach Spandau entdeckte ein kleiner Junge einen Türschließknopf. Ja, ich benutze ihn auch oft, aber da war wohl meine Konkurrenz. Okay, ich hielt mich lieber zurück und stieg eine Tür weiter aus, jedenfalls wenn es soweit sein würde. Mein "Türschließservice" wurde ja Gott sei Dank im Moment nicht gebraucht. Deshalb beobachtete ich den jungen, schwarzhaarigen Burschen. Kurz vor Spandau, an der Station Haselhorst, drückte das Kind auf den Knopf, und... ein Sportler sprang hinein. Er war sichtlich erbost. Doch es war zu spät: die Tür klemmte seinen Schuh ein. Erst nachdem er die Tür wieder aufgeschoben hatte, fuhr die Einrichtung los. Und im schönen Fahrtwind ging sie endlich wieder zu, ohne Schuh. Diesen Beitrag habe ich einen Tag später geschrieben.

Donnerstag, 13. August 2009

Willkommen!

13. 08. 2009 - U7 Gneisenaustraße

Willkommen auf meiner U-Bahn-Dokuseite! Mein Name ist Tom Spander und ich wohne in Berlin. Fast täglich rolle ich quer durch Berlin, höre quasselnde Ansager und klappernde Türen. Alle 3 Tage laufe ich komplett durch den H-Zug. In diesem Blog schreibe ich ganz viele Erlebnisse in der U-Bahn, vom stehenbleibenden Zug bis hin zum eingeklemmten Sportler.

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